Wenn Schrauben, Dübel, Muttern oder kleine Kunststoffteile von Hand gezählt und verpackt werden, entstehen Zählfehler, der Takt bricht ein und Mitarbeitende verbringen ganze Schichten mit monotonem Einfüllen. Spätestens bei mehr Varianten oder steigenden Auftragsmengen bleibt die Kleinteileverpackung hinter den restlichen Prozessen zurück.
In der Praxis geht es selten um einzelne lose Teile, sondern fast immer um fertige Gebinde, die eine definierte Menge enthalten.
Entscheidend ist, in welcher Form die Kleinteile heute intern bereitgestellt werden und wie das fertige Gebinde später beim Kunden oder in der Montage ankommen soll.

Diese Maschinen verpacken Kleinteile zuverlässig in Schlauchbeutel, Stick-Bags oder Sachets. Schrauben, Muttern, Granulate oder Pulver werden exakt nach Stückzahl, Gewicht oder Volumen dosiert und hygienisch verschlossen – ideal für industrielle Anwendungen, Montagekits sowie Lebensmittel- und Pharmaportionen.

Der horizontale Autobagger verpackt einzelne oder mehrere Kleinteile auftragsbezogen in passgenaue Papierbeutel. Durch Barcode- und WMS-Anbindung eignet er sich besonders für E-Commerce, Ersatzteilversand und After-Sales-Prozesse, bei denen jede Sendung eindeutig zugeordnet sein muss.
Eine Verpackungsmaschine für Kleinteile übernimmt drei Aufgaben in einem Ablauf: Teile zuführen, die richtige Menge bilden und das Gebinde verpacken.
Rutschen, Trichter und Einläufe werden so gestaltet, dass die Kleinteile sicher laufen und Oberflächen, Beschichtungen und Gewinde möglichst wenig belastet werden.
Zähl- oder Wägesysteme stellen sicher, dass definierte Stückzahlen oder Gewichte im Beutel oder in der Schachtel landen. Reklamationen wegen Unter- oder Überfüllungen gehen zurück.
Mitarbeitende müssen Kleinteile nicht mehr im Takt zählen und einfüllen. Sie überwachen die Anlage, kümmern sich um Material und können mehr Aufträge mit derselben Mannschaft abdecken.
Die Verpackungsmaschine für Kleinteile arbeitet mit definierten Takten. Zielmengen pro Schicht lassen sich besser planen und im Betrieb nachvollziehen.
Auslegung von Zuführung und Einlauf berücksichtigt Oberflächen, Beschichtungen und Gewinde. So bleiben Kleinteile auch nach dem Verpacken in einem guten Zustand.
Form, Größe, Gewicht und Oberflächen der Kleinteile bestimmen, ob Zählsysteme, Wägesysteme oder eine Kombination sinnvoll ist. Glatte oder sehr kleine Teile verhalten sich anders als schwere, kantige Teile.
Ob in Beutel, Faltschachteln oder Kartons verpackt wird, beeinflusst den Maschinentyp und den erreichbaren Takt. Auslauf, Formatbereich und Packbild richten sich nach der gewünschten Gebindeform.
Anzahl der Artikel, Aufbau der Sets und Häufigkeit der Formatwechsel entscheiden, ob die Maschine eher auf wenige Standardsets mit hoher Leistung oder auf viele Varianten mit schneller Umrüstung ausgelegt wird.
Zielmengen pro Schicht und vorhandene Fördertechnik geben vor, wie die Verpackungsmaschine für Kleinteile in Produktion oder Versand eingebunden wird. Übergabepunkte, Puffer und Platzverhältnisse fließen direkt in die Auslegung ein.
Sie möchten Kleinteile automatisiert zählen und verpacken oder eine bestehende Lösung ersetzen. Kontaktieren Sie Gramag, damit wir Kleinteile, Sets und Linienlayout prüfen und eine passende Verpackungsmaschine für Kleinteile vorschlagen können.